Moderner Staat 2011: Messe und Kongress

15. Fachmesse und Kongress vom 8.-9. November 2011, Messegelände Berlin

MODERNER STAAT 2011

  • MODERNER STAAT mit neuem Besucherrekord

  • Bundesinnenminister startet „Apps für Deutschland“

Das Melderegister digital und republikweit einheitlich, die online-Signatur mobil und europa­weit verfügbar und ein digitaler e-tresor, der als virtueller Datensafe alle wichtigen Verträge und Urkunden sicher verwahrt: Österreich, diesjähriges Partnerland von MODER­NER STAAT, machte auch in Berlin deutlich, warum es seit 2006 im E-Government-Ranking der Europäischen Union durchgängig auf Platz 1 liegt. Über 100 Amtsgänge können so vom Büro oder von zuhause erledigt werden. Ergebnisse, die zeigen, wie weit inzwischen die Modernisierung öffentlicher Verwaltungen fortgeschritten ist.

Das unterstrich auch die diesjährige Messe MODERNER STAAT, die zu ihrer 15. Auflage mit einem neuen Rekordergebnis zu Ende ging. Insgesamt 3.542 (Vorjahr: 3.078)1 Spitzen­vertreter aus Bund, Ländern und Kommunen kamen nach Berlin. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 15 Prozent. Damit konnte MODERNER STAAT seine Stellung als bundes­­­­weite Leitmesse für den Public Sector ausbauen.

Insgesamt 217 Aussteller (Vorjahr: 215) hatten auf MODERNER STAAT die neuesten Strategien, Projekte und Produkte für die öffentliche Verwaltung gezeigt und Lösungen aus den Themenbereichen E-Government, IT-, Finanz- und Personalmanagement präsentiert. Ein zentraler Anziehungspunkt war auch in diesem Jahr der begleitende Kongress, dessen Programm von den Kongresspartnern BMI und KGSt, den Themenpartnern Vitako, BSI und der Zeppelin University aus Friedrichshafen gestaltet wurde.

„Ich bin beeindruckt von dem, was hier geschaffen wurde. Für das Bundesinnenministerium als Impulsgeber für die Modernisierung der Bundesverwaltung hat die Messe MODERNER STAAT traditionell einen hohen Stellenwert“, so Bundesinnenminister und Schirmherr Dr. Hans-Peter Friedrich zum Auftakt von MODERNER STAAT. Gemeinsam mit seiner österreichischen Amtskollegin, der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, Gabriele Heinisch-Hosek, zahlreichen Staatssekretären aus Bund und Ländern sowie Spitzenvertretern der Städte und Kommunen hatte der Innenminister als Schirmherr die Messe vor 500 Gästen eröffnet.

In seiner Eröffnungsrede ging der Bundesinnenminister insbesondere auf die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung ein: „Die Anforderungen an die Verwaltung sind in den letzten Jahren weiter gestiegen – durch den technologischen Wandel, die Erwartungen der Öffentlichkeit an Transparenz und Tempo von Verwaltungshandeln und nicht zuletzt durch die demografische Entwicklung. Ein Schlüssel für eine zukunftsfeste Verwaltung liegt daher in der übergreifenden Vernetzung und Zusammenarbeit der Behörden sowie in Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit mit Bürgern und Unternehmen.“ Ziel, so Friedrich, sei dabei eine stärkere Öffnung von Staat und Verwaltung gegenüber der Gesellschaft.

Den Fokus in Messe und Kongress hatte MODERNER STAAT in diesem Jahr auf das Thema „Transparenz“ gerichtet. Das Leitthema stand auch im Mittelpunkt des Zukunftsreports MODERNER STAAT 2011, der von der Prognos AG vorgestellt wurde und die Voraussetzungen, Chancen und Grenzen von Transparenz darstellt. Auch im Kongressprogramm wurde dieses Thema im Spannungsfeld von offengelegten Ent­scheidungs­prozessen, aktiver Bürgerbeteiligung und rechtlichem Rahmen diskutiert.

Wettbewerb „Apps für Deutschland: Bundesminister gibt Startschuss

In seiner Eigenschaft als Schirmherr startete Bundesinnenminister Dr. Friedrich auf MODERNER START den Wettbewerb „Apps für Deutschland“. Träger des Wettbewerbs sind das Open Data Network, die Open Knowledge Foundation Deutschland und das Government 2.0 Netzwerk Deutschland mit Unterstützung des Branchenverbandes BITKOM, der Landesinitiative „Projekt Zukunft“ von Berlin sowie der Freien Hansestadt Bremen. Gesucht und prämiert werden innovative Applikationen (Apps), die auf Datensätzen der öffentlichen Verwaltung beruhen.

Der Kongress, die Best-Practice-Foren und weitere bewährte Veranstaltungen wie das Vitako-Forum und der E-Government Dialog des Bitkom wurden in diesem Jahr von einer Reihe neuer Foren und Formate ergänzt. So präsentierten sich erstmals die Initiative Kommune 2.0. und der Bundesverband PublicPrivatePartnership (BPPP) im Rahmen von MODERNER STAAT.

MODERNER STAAT erstmals mit Geoinformations-Forum

Eine Premiere feierten auch das neue Kongressforum und der Themenpark rund um den Bereich Geoinformation. Erstmals widmete MODERNER STAAT dem Bereich Geodaten einen eigenen Platz im begleitenden Kongress und im Ausstellungsbereich. Das neue Geoinformations-Forum wurde vom Bundesministerium des Innern, dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) und der Initiative “Geodateninfrastruktur Deutschland” (GDI-DE) unterstützt. Im Mittelpunkt des Forums stand das organisationsübergreifende Prozessmanagement mit Geodiensten. Ergänzt wurde das Forum, durch den „Themenpark Geoinformation“, ein Gemeinschaftsstand von Unternehmen und Behörden.

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MODERNER STAAT 2012

Im kommenden Jahr findet MODERNER STAAT vom 6. bis 7. November 2012 statt.

Stimmen zu MODERNER STAAT 2011:

„Ich bin beeindruckt von dem, was hier geschaffen wurde. Für das Bundesinnenministerium als Impulsgeber für die Modernisierung der Bundesverwaltung hat die Messe MODERNER STAAT traditionell einen hohen Stellenwert.“

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich anlässlich der Eröffnung von MODERNER STAAT 2011

„Ich glaube, dass wir einen guten Weg gehen, der eine Vorreiter-Rolle einnimmt. Auf der anderen Seite sind wir hier aber auch als Partnerland, um von guten Einzelbeispielen aus Deutschland zu lernen – nicht nur aus der öffentlichen Verwaltung, sondern auch von Beispielen aus der Privatwirtschaft, die wir in die öffentliche Verwaltung transferieren wollen und müssen.“

Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, Bundeskanzleramt Österreich

„MODERNER STAAT ist die Plattform für qualitativ gute Gespräche, für adäquate thematische Weiterentwicklungen und Erkenntnisgewinn hinsichtlich künftiger Verbesserungspotentiale.“

Rainer Christian Beutel, Vorstand KGSt

„Es gilt heute mehr denn je, die großen Modernisierungspotentiale im öffentlichen Sektor zu nutzen. Der Einsatz von Technologien spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Durch die umfassende Standardisierung von Prozessen und die Industrialisierung der IT können Bund, Länder und Kommunen jährlich über 3 Milliarden Euro sparen. Dazu bedeutet die Bereitstellung einer IT-Infrastruktur praktische Lebenschancenpolitik. Erstens erhalten Bürger und Unternehmen Services einfacher als je zuvor. Zweitens nimmt die IT den Verwaltungsmitarbeitern Routinetätigkeiten ab und verschafft ihnen Freiräume für Wichtigeres. Diese und weitere Themen haben die Vordenker auf dem Kongress MODERNER STAAT diskutiert und damit das Fundament für den weiteren Fortschritt gefestigt.“

Catrin Hinkel, Geschäftsführer Health & Public Service, Accenture

„MODERNER STAAT war wie jedes Jahr der Treffpunkt für IT-Führungskräfte und profesionelle Verwaltungsreformer von Bund, Ländern und Kommuen, mit viel Raum für fruchtbaren Austausch und den Ausbau von Kontakten.“

Dr. Marianne Wulff, Geschäftsführerin Vitako

„Auch im 15. Jahr ist MODERNER STAAT für den Softwareanbieter SAS das Messe-Highlight für den Public Sector. Besonders erfreut uns das starke Interesse der Teilnehmer an einem strategisch-analytisch geprägtem Umgang mit Informationen. In zahlreichen Gesprächen konnten wir Meinungen austauschen, Denkanstöße geben und erste Lösungsansätze für eine nachhaltige Verwaltungsmodernisierung durch Business Analytics aufzeigen. Schwerpunktthemen waren wirkungsorientiertes Handeln, Informations­management sowie Betrugserkennung. Mit unserem Engagement im Messebereich und als Partner der Abendveranstaltung sind wir sehr zufrieden.“

Michael Schuster, Senior Sales Manager, SAS Institute GmbH

„MODERNER STAAT 2011 hat mir sehr gut gefallen. Denn diese Messe zeichnet sich durch Ihren eindeutigen „Branchenfokus“ aus – genau wie MACH. So treffen wir hier die Entscheidungsträger aus allen Verwaltungsbereichen, diskutieren aktuelle und zukünftige Herausforderungen und erfahren aus erster Hand, „wohin die Reise geht“.

Holger Danowsky, Vorstand MACH AG

„Fachlich überzeugte MODERNER STAAT 2011 unter anderem durch inspirierende IT-Lösungen des Partnerlands Österreich, wie beispielsweise die Bürgerkarte. Besonders erfreulich waren zudem deutlich mehr fachlich orientierte Führungskräfte, die wir an unserem Stand zu Gast hatten. Insgesamt erneut eine erfolgreiche Messe.“

Konrad Kandziora, Vorstand des IT-Dienstleistungszentrum Berlin, ITDZ Berlin

„Bei der Terminierung von Produktpremieren ist die Messe MODERNER STAAT unbedingt zu berücksichtigen. Unsere neue iPhone-Interamt-App für den öffentlichen Dienst konnten wir so auf den Punkt genau im Umfeld der Initiative ´Apps für Deutschland´ platzieren.“

Volker Halsch, Mitglied der Geschäftsführung bei Vivento, Deutsche Telekom AG, und Leiter Marktmanagement Vivento

„Mit seinen maßgeschneiderten IT-Lösungen für Bürger, Unternehmen und Mitarbeiter zählt das österreichische Bundesministerium für Finanzen zu den modernsten Verwaltungen Europas. Wir freuen uns, die zukunftsweisenden IT-Serviceleistungen des BMF auf der Fachmesse und Kongress MODERNER STAAT zu präsentieren.“

Sektionschef Univ. Doz. Dr. Gerhard Steger, Bundesministerium für Finanzen, Republik Österreich

„Im Kontext von eGovernment genießt Österreich durch dessen Innovations- und Umsetzungskraft heute einen international anerkannten Ruf. Als Teil der größten österreichischen außeruniversitären Forschungseinrichtung hat das AIT Safety & Security Department seit seiner Neuausrichtung vor zwei Jahren wesentliche Forschungs­schwerpunkte auf die Entwicklung zukünftiger eGovernment-Dienste gelegt. MODERNER STAAT stellt die ideale Möglichkeit zur Präsentation unserer Innovations- und Technologiekompetenz dar.“

Helmut Leopold, Head of Safety & Security Department, Austrian Institute of Technology

„Die Einführung der Digitalen Signatur im E-Government, ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sowie die dahinterliegende Technik haben Österreich eine Vorreiter­rolle auf diesem Gebiet eingebracht. Wir freuen uns, die österreichische Handy-Signatur im Rahmen von MODERNER STAAT einem breiten Fachpublikum präsentieren zu können.“

Michael Butz, Geschäftsführer, A-Trust Gesellschaft für Sicherheitssysteme im elektronischen Datenverkehr

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Über weltculture

Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Unternehmenssozial„Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit zu integrieren.
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